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Austrocknung (Dehydration)

Viele Menschen leiden zum Teil unbewusst unter einer Austrocknung, welche durch eine Unterversorgung mit Wasser oder Flüssigkeit ausgelöst wird. Grundsätzlich bedeutet der Begriff Dehydration einen Mangel an Wasser, welcher durch verschiedene Ursachen entstehen kann. Andere Begriffe für den Austrockungs- oder Dehydrierungszustand eines Organismus sind Hypohydratation, Dehydratisierung oder Dehydratation. Sowohl eine zu geringe Wasseraufnahme als auch ein abnormal gesteigerter Wasserverlust bedingen eine Dehydrierung des Organismus. Der Organismus des Menschen besteht zu einem überwiegenden Teil aus Wasser, welches sich in den körpereigenen Zellen befindet.

Darüber hinaus gehen durch normale Stoffwechselvorgänge und die lebensnotwendigen physiologischen Prozesse dem Organismus regelmäßig Körperwasser verloren. Dies führt dazu, dass der Wasserbedarf kontinuierlich durch eine Wasserzufuhr von außen abgedeckt werden muss, um lebensbedrohliche Zustände zu vermeiden. Besteht der Zustand der Dehydration über einen längeren Zeitraum, kann dies zu einer Austrocknung des Körpers führen, welcher den Tod nach sich ziehen kann. Eine Unterversorgung mit Wasser bedingt eine Instabilität der Zellen und führt zu deren Funktionsverlust. Die Zellen werden durch einen zu geringen Wassergehalt geschädigt, verlieren ihre Zellaktivität und sterben ab. Auch die Aufnahme von Nährstoffen über Trinknahrung sind in diesem Zusammenhang sehr wichtig.

Die Folge eines dehydrierten Organismus ist gleichsam dessen Übersäuerung, weil der lebenswichtige Säure-Basen-Haushalt verschoben wird. Diese Übersäuerung schädigt wiederum verschiedene Organe und Organsysteme und die Betroffenen werden krank. Bei einer Austrocknung kann davon ausgegangen werden, dass eine unzureichende Zufuhr von Wasser oder anderen Flüssigkeiten bereits chronisch ist und dauerhaft besteht oder bestand. Eine Dehydration kann in unterschiedlichen Formen auftreten. In der Medizin wird neben der isotonen und hypertonen Dehydration die hypotone Dehydration klassifiziert. Eine isotone oder isotonische Dehydration ist dadurch gekennzeichnet, dass ein verhältnismäßig gleicher Verlust von Wasser und Natrium auftritt. Dies ist in der Regel für Erbrechen und Durchfall sowie für eine zu geringe Aufnahme von Flüssigkeit und Kochsalz typisch.

Bei einer hypertonen Dehydration bleibt Natrium im Organismus erhalten, es kommt lediglich zu einer Reduzierung von Wasser. Ursachen für diese Variante sind neben einem zu starken Schwitzen und Fieberzuständen eine zu geringe Aufnahme von Wasser oder das Einstellen der Flüssigkeitszufuhr. Die Betroffenen verdursten. Die sogenannte hypotone Dehydration basiert auf einer einseitigen Mangel an Natrium. Diese Form beruht auf einer unzureichenden Aufnahme von Natrium durch salzarme Speisen oder natriumfreie Getränke bei einem erhöhten Bedarf. Dieser entsteht, wenn der Körper zu viel Natrium durch Schwitzen verliert.

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