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Gesundheit & Pflege
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Die Hand mit ihrer fein abgestimmten Beweglichkeit und ihren unzähligen Einsatzmöglichkeiten ermöglicht uns, zu musizieren, Werkzeuge zu gebrauchen, zu schreiben und vieles andere mehr. Ihre kontrollierte Bewegungsfähigkeit verdankt sie dem Handgelenk, das eine gleichzeitig agile und stabile Basis für ihre Aktivitäten darstellt.
Wohl kaum eine größere Kulturleistung der Menschheit ist ohne den Gebrauch der Hände denkbar. Im Alltag und im Berufsleben sind wir ständig auf ihr Funktionieren angewiesen. Schon eine kleinere Verletzung, eine Schnitt- oder Schürfwunde, bringt uns gelegentlich zu Bewusstsein, in wie vielen Situationen es die Hand ist, die uns eine Verwirklichung unserer Absichten ermöglicht. Ihr feiner Tastsinn, ihr kraftvoller Griff und ihre erstaunliche Beweglichkeit machen sie nicht nur zu einem überlegenen Werkzeug, sondern auch zu einem leistungsfähigen Sinnesorgan.
Die Beweglichkeit des Handgelenks, das mit dem Ellenbogengelenk zusammenarbeitet, ist eine Voraussetzung für den Einsatz der Hand. Im Handgelenk können wir die Hand beugen, strecken, anwinkeln oder drehen – drei Raumachsen stehen uns zur Verfügung, um die Hand genau so zu positionieren, wie wir sie brauchen. Diese enorme Beweglichkeit verdankt das Handgelenk seiner erstaunlichen Konstruktion: Die acht Handwurzelknochen, über starke zugfeste Bänder fest miteinander verbunden, liegen wie ein ovaler, in sich elastisch beweglicher Gelenkkörper zwischen Elle und Speiche einerseits und Mittelhandknochen einerseits. Sie bilden eine knöcherne Rinne, den Karpaltunnel, durch den ein Bündel von Sehnen, Blutgefäßen und Nerven zur Hand verläuft und der auf der Innenseite des Handgelenks mit kräftigen Bändern verschlossen ist.
Probleme mit dem Handgelenk können durch chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, durch Knorpelabnutzung (Arthrosen), durch Gewalteinwirkung, Überbelastung oder durch die räumliche Enge im Karpaltunnel entstehen. Sie machen sich durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, oft auch durch Schwellungen und Druckempfindlichkeit oder durch Kribbeln und Taubheit der Finger bemerkbar. Dann ist eine ärztliche Untersuchung angeraten, um die Ursache der Beschwerden abzuklären. Oft ist eine Ruhigstellung des Handgelenks erforderlich. Dazu ist nicht immer ein Gips oder ein Verband nötig. Handgelenksbandagen, die gegebenenfalls mit Verstärkungszügen bestimmte Bereiche gezielt entlasten oder bestimmte Bewegungen verhindern, stellen effektive, gezielt wirkende Therapiemittel dar, die einen Beitrag zu rascher Regeneration leisten und Schmerzen lindern können.




























