externe Urinableiter
Gesundheit & Pflege
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Was tun bei Inkontinenz? In der Inkontinenzpflege sind Lösungen gefragt, die zuverlässig sind und den Pflegeaufwand reduzieren. Aus anatomischen Gründen ist die Versorgung männlicher Patienten mit einem Blasenkatheter häufig problematischer als bei Frauen, denn die männliche Harnröhre ist deutlich länger und weist mehrere Krümmungen auf. So ist das Risiko einer Reizung oder Verletzung der Harnröhre durch den Katheterschlauch größer. Gelegentlich kommt eine Katheterversorgung wegen einer bereits bestehenden Harnröhrenentzündung nicht in Frage, da der Schlauch Schmerzen verursachen und die bestehende Entzündung verschlimmern würde.
Sollte eine Katheterversorgung aus diesen Gründen nicht möglich oder nicht gewünscht sein, können externe Urinableiter eingesetzt werden. Latexfreie, selbsthaftende Urinalkondome, wie sie von Dr. Junghans medical oder B.Braun angeboten werden, können hier gute Dienste leisten. Sollte wegen einer Penisretraktion die Anbringung eines Urinalkondoms nicht möglich sein, hält die Firma INCARE auch für diesen Fall eine passende Lösung bereit.
Eine Alternative zur Versorgung der Harninkontinenz mit aufsaugenden Produkten oder Kathetern stellen bei Männern Kondom-Urinale dar. Dieses einem herkömmlichen Kondom nachempfundene Hilfsmittel ermöglicht das Auffangen des Urins außerhalb des Körpers. An ein Kondom-Urinal kann ein entsprechender Beutel angeschlossen werden, der auch als Beinbeutel zur diskreten und unauffälligen Versorgung von mobilen Betroffenen bevorzugt werden sollte.
Vor der Anwendung eines Kondom-Urinals ist es notwendig, den Durchmesser (Maßschablone zum Download, PDF 0,05 MB) und die Größe des Penis im normalen Zustand zu ermitteln. Nur so kann eine individuelle und passgenaue Versorgung mit einem externen Urinableiter angewendet werden.













